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Shields and hide. On the use of hide in Germanic shields of the Iron Age and Viking Age

Informationen
Autor
Rolf F. Warming, René Larsen, Dorte V. P. Sommer, Luise Ørsted Brandt, Xenia Pauli Jensen
Erscheinungsjahr
2016
Sprache
Englisch
Quelle
Bericht der Römisch-Germanischen Kommission
Journal
Bericht der Römisch-Germanischen Kommission
Band
97
Seiten
155-225
DOI
10.11588/berrgk.2016.0.76641
ISSN
0341-9312
Verlag
Gebr. Mann Verlag, Berlin (Print) / Heidelberg-Propylaeum (Open Access)
Lizenz
CC BY-SA 4.0
URL
doi.org/10.11588/berrgk.2016.0.76641
Online veröffentlicht
2020-11-10
Quellen-ID
76641

Diese wissenschaftliche Studie untersucht die essenzielle Rolle von Tierhäuten bei der Konstruktion germanischer Schilde während der Eisen- und Wikingerzeit. Durch den Einsatz moderner mikroskopischer und proteinbasierter Analysen wurden erstmals präzise Bestimmungen getroffen, welche Tierarten bevorzugt und wie deren Häute vor der Verarbeitung behandelt wurden.

Themen:

  • Mikroskopische und proteinbasierte Materialanalyse historischer Schildfunde
  • Identifikation der verwendeten Tierarten (Rind, Pferd, Schaf u. a.)
  • Vorbehandlung der Häute (Gerben, Enthaaren)
  • Auswirkungen auf Widerstandsfähigkeit und Kampfeigenschaften der Schilde
  • Grundlage für experimentelle Archäologie und Schildrekonstruktion

Relevanz für das Reenactment

  • Direkte Grundlage für authentische Schildbespannung
  • Auswahl der richtigen Tierart und Lederbehandlung für Schildrekonstruktionen
  • Wissenschaftliche Basis für historisch korrekte Materialentscheidungen

Behandelte Fundorte

  • Thorsberg – Schleswig, Deutschland (Eisenzeit)
  • Gokstad – Vestfold, Norwegen (Wikingerzeit)
  • Diverse weitere Fundorte in Nordeuropa