Das wikingerzeitliche Gräberfeld von Kopparsvik¶
Informationen
- Autor
- Matthias S. Toplak
- Untertyp
- Dissertation
- Untertitel
- Studien zu neuen Konzepten sozialer Identitäten am Übergang zum christlichen Mittelalter
- Erscheinungsjahr
- 2016
- Sprache
- Deutsch
- Institution
- Eberhard Karls Universität Tübingen
- Verlagsort
- Tübingen
- DOI
- 10.15496/publikation-12949
- Zugang
- Open Access
- URL
- publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/71537
Matthias Toplaks Untersuchung des wikingerzeitlichen Gräberfelds von Kopparsvik auf Gotland. Die Studie geht auf seine Dissertation an der Universität Tübingen zurück (Untertitel: Studien zu neuen Konzepten sozialer Identitäten am Übergang zum christlichen Mittelalter; siehe wikinger-toplak.de und academia.edu).
Zentrale Befunde:
- Über 300 Bestattungen, in den 1960er Jahren ausgegraben
- Ca. 50 Bauchlagen-Bestattungen – nach Toplak nicht als „Außenseiter-" oder „Feindmarkierung" zu interpretieren, sondern als bewusste Demutsgeste im Kontext einer frühen christlichen Gemeinschaft
- Zahnfeilungen: Bei einer signifikanten Gruppe männlicher Bestatteter finden sich horizontale Feilrillen an den oberen Schneidezähnen; eine Teilmenge dieser Gruppe wurde zugleich in Bauchlage bestattet. Toplak interpretiert dies als Identitätsmerkmal einer sozialen oder funktionalen Gruppe
Hinweis: Weitere Detailangaben (Grabtypen-Verteilung, exakte Beigabenstatistik, Vergleichsgräberfelder) sind aus den vorliegenden Quellen nicht im Archiv erfasst und sollten nach Lektüre der PDF eingetragen werden.
Relevanz für das Reenactment¶
- Konkrete Fundbelege für wikingerzeitliche Bewaffnung und Ausrüstung
- Grabbeigaben als direkte Belege für Kleidung, Schmuck und Alltagsgegenstände
- Referenz für Bestattungssitten in der Wikingerdarstellung
Behandelte Fundorte¶
- Kopparsvik – Gotland, Schweden