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The slave markets of the Viking world

Informationen
Untertyp
Zeitschriftenartikel
Autor
Ben Raffield
Erscheinungsjahr
2019
Sprache
Englisch
Journal
Slavery & Abolition
Band
40
Heft
4
Seiten
682-705
ISSN
0144-039X
DOI
10.1080/0144039X.2019.1592976
URL
doi.org/10.1080/0144039X.2019.1592976
Lizenz
Open Access (© 2019 The Author(s), Taylor & Francis)

Raffield untersucht den wikingerzeitlichen Sklavenhandel als archäologisch fast „unsichtbare" Praxis und trägt die greifbarsten Spuren zusammen: eiserne Fesseln/Halsringe — 4 Exemplare aus Birka, 6 aus Haithabu, mindestens 1 aus Dublin, weitere u. a. aus Trelleborg, Neu Nieköhr und irischen Crannógs. 5 der 6 Haithabu-Fesseln stammen aus dem Hafenbereich — Gefangene wurden womöglich direkt von den Schiffen oder Kais verkauft.

Wichtige Einschränkungen des Autors: Die Funde sind mehrdeutig (teils auch als Tierfesseln deutbar); in Ribe und Kaupang fehlen solche Funde völlig; Sklavenhändler nutzten wohl meist organische Fesseln (Seil/Holz — im Birka-Hafen fanden sich große Mengen wikingerzeitliches Tauwerk). Vergleichsperspektiven aus anderen Sklaverei-Kontexten strukturieren die Analyse.

Relevanz für das Reenactment

  • Beleggrundlage für das Sklaverei-Thema der Führung: Welt der Wikinger (Station „Handel & Raubzüge") — Fesselfunde immer mit Deutungsvorbehalt nennen.
  • Ergänzt die arabischen Schriftquellen (Ibn Fadlan) um die archäologische Seite.

Verknüpfte Einträge

  • DOI: https://doi.org/10.1080/0144039X.2019.1592976
  • Open-Access-Volltext: https://www.diva-portal.org/smash/get/diva2:1370765/FULLTEXT01.pdf