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Schiffsfibel von Tjørnehøj II (Fyn)

Informationen
Überlieferung
Fund
Kategorie
Schmuck
Fundort
Tjornehoj — Tjørnehøj II, Fyn (Fünen), Dänemark
Fundkontext
unbekannt
Datierung
Wikingerzeit, 800–1050 n. Chr. (laut Sekundärquellen)
Material
Kupferlegierung (copper alloy)
Form
schiffsförmige Fibel (Brosche in Gestalt eines Schiffes)
Aufbewahrung
Nationalmuseum Dänemark, Kopenhagen
Inventarnummer
nicht belegt (kein Katalog-Eintrag auffindbar)

Beleglage: Die Angaben stützen sich auf sekundäre Quellen rund um die Ausstellung Vikings: Life and Legend (British Museum, 2014), die die Fibel als Leihgabe des Nationalmuseums Dänemark zeigte. Ein Primär-/Museumskatalog-Eintrag mit Inventarnummer ist im Archiv nicht erfasst; die Online-Sammlung des Nationalmuseums (samlinger.natmus.dk) war über die verfügbare Suche zu diesem Objekt nicht auflösbar. Datierung, Material und Aufbewahrung sind in den Sekundärquellen übereinstimmend angegeben; der genaue Fundkontext ist daraus nicht gesichert (siehe unten).

Ein Bild des Originals wird hier nur verlinkt (nicht eingebettet), da keine Aufnahme mit klarer freier Lizenz (CC0/CC BY) vorliegt: Schiffsfibel Tjørnehøj II, Foto zur BM-Ausstellung (© The Jewellery Editor / National Museum of Denmark).

Fundkontext

Der Fundkontext ist aus den vorliegenden Quellen nicht eindeutig gesichert. Ein Ausstellungs-/Pressetext im Umfeld der British-Museum-Schau (2014, sekundär bei The Jewellery Editor wiedergegeben) bezeichnet die Fibel als Fund aus einem Frauengrab in Dänemark; ein Primär-/Katalogbeleg dazu ließ sich nicht auffinden. Andere über die Nationalmuseums-Sammlung erfasste Objekte von der Fundstelle Tjørnehøj (u. a. eine tungenförmige Fibula, eine Valküren-Figur) sind dort als Detektorfunde der älteren Wikingerzeit geführt — dies betrifft jedoch nicht dieselbe Schiffsfibel und ist daher kein Beleg für deren Kontext. Der Kontext bleibt hier als unbekannt markiert.

Beschreibung

Beschreibung des Originals nach den Sekundärquellen (British-Museum-Ausstellung 2014):

  • Kleine, fein gearbeitete Fibel in Form eines Wikingerschiffs, gegossen aus Kupferlegierung.
  • Drachenköpfe an Bug und Heck („dragon heads at the fore and aft").
  • Schilde entlang der Bordwand/Reling („shields along the rail").
  • Ein Gesicht am Masttopp („a face at the masthead").

Die Schiffsfibel gehörte zu den Auftakt-Exponaten der Ausstellung Vikings: Life and Legend und wurde vom British Museum prominent in der Ausstellungswerbung genutzt.

Quellennachweise

  • The Jewellery Editor — Bild- und Ausstellungsseite: „800–1050 AD copper alloy Ship brooch. Tjørnehøj II, Fyn, Denmark. The National Museum of Denmark" (https://www.thejewelleryeditor.com/images/800-1050-ad-copper-alloy-ship-brooch-tjrnehj-ii-fyn-denmark-the-national-museum-of-denmark/), sowie Artikel zur Ausstellung Vikings: Life and Legend (https://www.thejewelleryeditor.com/jewellery/article/the-vikings-and-their-jewellery-have-arrived-in-london-as-part-of-a-new-exhibition-at-the-british-museum/), abgerufen 2026-07-14.
  • DigVentures — „The 15 Best Viking Artefacts": „Copper alloy Brooch shaped like a ship, dating to AD 800–1050, from Tjørnehøj II, Fyn, Denmark. The National Museum of Denmark" (https://digventures.com/2014/03/the-15-best-viking-artefacts/), abgerufen 2026-07-14.
  • Tjornehoj — Fundort-Eintrag.

Relevanz für das Reenactment

  • Belegtes (sekundär gestütztes) Vorbild der eigenen schiffsförmigen Fibel im Bestand (als Stilkopie geführt); bestätigt Fundort (Tjørnehøj II, Fyn), Datierung (Wikingerzeit, 800–1050) und — abweichend von der Nachbildung — das Material des Originals (Kupferlegierung) sowie die Aufbewahrung (Nationalmuseum Dänemark).
  • Schiffsförmige Anhänger und Fibeln sind aus der Wikingerzeit mehrfach bekannt (vgl. z. B. die skibsformet Plattenfibel aus Lillevang, Bornholm, in der Nationalmuseums-Sammlung).