DigitaltMuseum (digitaltmuseum.no)¶
Informationen
- Untertyp
- Museumskatalog
- URL
- digitaltmuseum.no
- Betreiber
- KulturIT (gemeinsame Katalogplattform norwegischer und schwedischer Museen)
Quellenübersicht¶
Gemeinsame Online-Katalogplattform norwegischer und schwedischer Museen. Im Archiv wird sie bislang für die Bestände des Kulturhistorischen Museums Oslo (KHM, C-Nummern) benutzt.
Geführt wie ein Buch: der Katalog ist das „Werk", die aufgerufenen Objektseiten sind die
„Seiten". Die fachlichen Fund-Informationen stehen nicht hier, sondern in den Fund-Einträgen
unter Wissen/Kulturgueter/, die per Wikilink auf die Objektseite verweisen.
Lizenz / Nutzung¶
Lizenzen sind pro Objektseite ausgewiesen. Für die bislang erfassten KHM-Objekte wurden sie nicht geprüft; es wurden keine Bilder von dort übernommen. Die beiden unten ergänzten Aufnahmen des Norsk Folkemuseum sind auf ihren Objektseiten mit CC BY-SA 4.0 ausgewiesen und werden in der Zeltrecherche lokal archiviert und mit der erforderlichen Namensnennung eingebunden.
Katalogdaten (wörtlich)¶
Gesammelt an dieser Stelle; die Fund-Einträge verweisen hierher, statt die Angaben zu wiederholen.
C10410 – Gokstad, Bettteile¶
Der ältere Katalogtext erwägt für die Liegefläche ausdrücklich eine Seilbespannung als Möglichkeit — ohne Befund:
„smaa runde Huller til at fæste Bunden (maaske har der blot været Toug)"
(„kleine runde Löcher, um den Boden zu befestigen — vielleicht war da nur ein Tau".) Faser- oder Seilreste werden nicht als Befund angeführt. → Bett_Gokstad
C55000/191 – Oseberg, „Sheteligs seng"¶
- runde Löcher von ca. 2,5 cm Durchmesser
- darin Holzstäbe („bunnspiler") von 1,5–2 cm Dicke
- die Stäbe lagen abwechselnd über- und untereinander wie ein Flechtwerk, mit Keilen gesichert
- Shetelig traf die Stäbe 1904 in situ in den Löchern an
→ Das ist der einzige Fund, bei dem die Füllung der Löcher dokumentiert ist (Oseberg, nicht Gokstad). Grundlage: Osebergfundet (Brøgger/Grieg/Shetelig). → Bett_Gokstad
C55000/182 – Oseberg, Bett mit Lochreihe¶
- Lochreihe im Abstand von ca. 17–20 cm, ebenfalls für eingezapfte Stäbe → Bett_Gokstad
C55000/187 – Oseberg, „Den store seng"¶
- eingezapfte Bodenbretter dokumentiert → Bett_Gokstad
- die Pfosten am Kopfende sind geschnitzte Tierkopf-Bretter aus Buche („sengetile") und bemalt → Tierkopf_Bettpfosten_Oseberg
C55000/162, /251, /254, /265, /266 – Oseberg, weitere Bettpfosten mit Tierkopf¶
Die wörtlichen Katalogzitate, Maße und Materialangaben dieser Objektseiten stehen im Fund-Eintrag → Tierkopf_Bettpfosten_Oseberg.
NF.05507-024 und NF.05507-025 – Goahti-Aufbau, Sirma 1933¶
Die beiden Aufnahmen dokumentieren zwei Schritte beim Aufbau einer mobilen Goahti: zunächst das Gerüst, anschließend dasselbe Gerüst mit teilweise aufgelegter Zeltdecke. Sie sind ethnografische Vergleichsquellen aus dem Jahr 1933, keine Belege für eine konkrete Form zwischen 750 und 1050. Beide Objektseiten weisen die Bilder als CC BY-SA 4.0 aus.
Verknüpfte Einträge¶
- Kulturhistorisches-Museum_Oslo — Museum, dessen Bestände hier publiziert sind
- Bett_Gokstad — Fundbeleg zu den aufgerufenen Objektseiten
- Tierkopf_Bettpfosten_Gokstad · Tierkopf_Bettpfosten_Oseberg — Fundbelege zu den Objektseiten mit Tierkopf-Pfosten
- Gokstad · Oseberg — Fundorte
- Zeltformen 750–1050 — ethnografischer Vergleich mit den beiden Aufnahmen aus Sirma