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Das faule Reenactor-Mädchen / The Lazy Reenactor Girl (Blog)

Informationen
Untertyp
Reenactor-Blog
Autor
Magdalena Morén (Pseudonym: Gele Pechplumin)
Blog
Das faule Reenactor-Mädchen / The lazy reenactor girl
URL
lazyreenactorgirl.wordpress.com
Sprache
Deutsch, Englisch

Blog-Startseite

Quellenübersicht (Blog)

Reenactment-Blog von Magdalena Morén (Pseudonym: Gele Pechplumin), auf Deutsch und Englisch geführt. Schwerpunkt sind quellentreue Repliken auf Basis konkreter Grabfunde, insbesondere des Birka-Grabes Bj 644.

Diese Webquelle wird wie ein Buch geführt: der Blog ist das „Werk", die einzelnen Blogbeiträge sind die „Seiten" bzw. – bei viel Inhalt – die „Kapitel" (analog zu eingescannten Buchseiten). Jeder Beitrag steht unten als eigener Abschnitt mit dem unverändert übernommenen Inhalt; die archivierten PDF-Schnappschüsse sind im Abschnitt „Anhang – Dokumente" gelistet.

Beiträge (Seiten/Kapitel)

Jede Zeile = ein Blogbeitrag (die „Seite/Kapitel").

Beitrag Datum URL Archiv-PDF
Bj 644 – Das Doppelgrab von Birka 2022-03-27 Link …_de.pdf, …_en.pdf
My Visby Shopping Haul 2022-08-22 Link …visby_shopping_haul….pdf
Viking Age Beads – An Overview 2025-11-11 Link …viking_age_beads….pdf

Beitrag: Bj 644 – Das Doppelgrab von Birka (2022)

Bj 644: Das Doppelgrab von Birka — veröffentlicht 2022-03-27, Deutsch/Englisch.

Der Beitrag beschreibt das Kammergrab Bj 644 auf der Insel Björkö (Birka), Schweden, und wie die Autorin begann, eine vollständige Replik-Ausstattung auf Basis dieses Grabes aufzubauen. Ausgangspunkt war der Erwerb zweier Schildpattfibeln aus dem selben Grab, was sie zu einer vertieften Beschäftigung mit den Grabinhalten führte.

Inhalt von Bj 644 (Überblick)

  • Grabtyp: Kammergrab, nördlich der Wallburg
  • Maße: 2,6 × 1,9 m, Tiefe 1,8 m
  • Datierung: ca. 920–975 n. Chr.
  • Bestattete: Ein Mann und eine Frau
  • Charakter: Elitäres Doppelgrab mit reichem Inventar – sowohl männlich konnotierte Objekte (Waffen) als auch weiblich konnotierte (Fibeln, Textilwerkzeuge, Feuereisen)
  • Verbindungen: Karolingerreich, Friesen, Dorestad, westslawische Küste, Finnland, Russland, Ukraine
  • Besonderheit: Eines von 13 Gräbern mit finnischen Kostümdetails; die männlichen Objekte zeigen ungarische, baltische und slawische Einflüsse, die weiblichen Objekte sind eindeutig nordisch

Zu den Abbildungen

  • Originalskizze von Hjalmar Stolpe, 1878
  • Originalzeichnung von Holger Arbman, 1943 (Abb. 183, Grab 644)

Relevanz für das Reenactment

  • Grundlage für eine quellentreue Ausrüstung auf Basis eines konkreten Grabfundes
  • Nachweis des Feuereisentyps aus Bj 644 als Alltagsgegenstand der weiblichen Bestatteten
  • Handelsverbindungen und kosmopolitischer Charakter von Birka-Gräbern
  • Fundbeleg für Schildpattfibeln, Textilwerkzeuge, Waagen und weitere Objekte

Zitierte Literatur

Quelle Hinweis
Gustin, Ingrid (2016). Eliten, Netzwerke und die finnische Verbindung in Birka Fußnote 1 – belegt den elitären Status und die Handelsverbindungen von Bj 644

Beitrag: My Visby Shopping Haul (2022)

My Visby Shopping Haul — veröffentlicht 2022-08-22, Englisch.

Dokumentation der Einkäufe der Autorin auf der Medieval Week in Visby (Gotland). Aus dem Bj 644-Projekt sticht eine handgefertigte Perlenkette von Sylvia / Viking Beads hervor, die nach dem Vorbild der Perlen aus Bj 644 gearbeitet wurde. Weitere Stücke (Keramik, Gläser, Ringe) sind dem 14.–16. Jahrhundert zugeordnet und für das Bj 644-Projekt nicht relevant.

Aussagen zu Bj 644

  • Perlenkette der Wikinger-Perlenmacherin Sylvia (Viking Beads, Schweden), nach dem Vorbild der Perlen aus Bj 644 angefertigt
  • Die Autorin kündigt einen separaten, detaillierten Beitrag zu dieser Perlenkette an

Relevanz für das Reenactment

  • Bezugsquelle für historisch fundierte Perlenrepliken (Sylvia / Viking Beads)
  • Praxisbericht zur Beschaffung quellentreuer Repliken auf einem Reenactor-Markt

Beitrag: Viking Age Beads – An Overview (2025)

Viking Age Beads: An Overview — veröffentlicht 2025-11-11, Englisch.

Überblicksbeitrag zu wikingerzeitlichen Perlen aus skandinavischen Gräbern. Der Beitrag behandelt Materialien, Herstellungstechniken und kulturelle Bedeutung sowie Trageweisen (Behang zwischen Schildpattfibeln vs. eigenständige Halskette). Eine vollständige Auflistung der im Beitrag genannten Perlenmaterialien liegt im Archiv aktuell nicht vor und sollte erst nach erneuter Konsultation des Originalbeitrags ergänzt werden.

Aussagen zu Bj 644

Der Beitrag erwähnt das Grab Bj 644 explizit:

  • 35 Perlen insgesamt in zwei Sets: 27 Perlen (größeres Set, im Beitrag vermutet als Behang zwischen den Schildpattfibeln) und 8 Perlen (kleineres Set, im Beitrag vermutet als eigenständige Halskette)
  • Bj 644 wird als eines der reichsten ausgegrabenen Birka-Gräber beschrieben
  • Die genauen Materialien der 35 Perlen aus Bj 644 werden im Beitrag nicht angegeben (bestätigt durch erneute Web-Konsultation am 2026-05-25)

Im Beitrag genannte SHM-Katalognummern (allgemeine Birka-Funde, nicht spezifisch Bj 644)

  • Mehrere *_HST-Katalognummern aus der SHM-Online-Sammlung wurden im Beitrag als Beispiele für Birka-Perlensets erwähnt; eine Zuordnung zu konkreten Gräbern (insbesondere Bj 644) ist aus dem Beitrag nicht eindeutig hervorgegangen
  • 529520_HST: vergoldete Bronze-Ovalfibel mit Silbereinlagen, Birka, Bj 550 – im Beitrag als Referenzbeispiel für reich ausgestattete Birka-Gräber genannt (nicht aus Bj 644)

Relevanz für das Reenactment

  • Quantifizierung des Perlenbestands von Bj 644 (27 + 8 = 35)
  • Trageweise als Anhaltspunkt (Fibelbehang vs. Halskette) – im Beitrag als Vermutung formuliert

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